PRaxis für Hypnosetherapie und EMDR                                                          
    *Psychotherapie, Paartherapie, Sexualtherapie,*                                                                             

Hypnosetherapie

Mach Dein Leben l(i)ebenswert!

Die Hypnose ist eine Therapieform, die sehr flexibel eingesetzt werden kann. Dadurch ergeben sich sehr viele Anwendungsmöglichkeiten. In der Psychotherapie wird sie sowohl symptomorientiert, als auch tiefenpsychologisch eingesetzt. Das macht sie außerordentlich wirkungsvoll.

Als Hypnose bezeichnet man eine willentliche Einflussnahme auf die Aktivitäten des Gehirns oder des Bewusstseins und damit ggf. indirekt des Körpers. Sie kann damit zu verschiedenen psychischen oder physischen Zuständen führen, die von der Normalfunktion abweichen und zu unterschiedlichen Zwecken, zum Beispiel eben im Rahmen einer Therapie, genutzt werden.

Die Hypnose hat in den letzten Jahren international immer mehr an Bedeutung und Anerkennung gewonnen. Heute gehört die Hypnosetherapie zu den wirkungsintensivsten Anwendungen in der Psychotherapie und hat sich insbesondere im Bereich der Kurzzeittherapie etabliert.

Glücklicherweise hat die Hypnose inzwischen ihren "mystischen" Touch verloren und jeder, der sich über das Thema informiert weiß, dass Hypnosetherapie nichts mit "Showhypnose" und Magie zu tun hat, sondern eine professionelle Therapieform ist.

Der Wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer hat am 27.März 2006 der Hypnosetherapie wissenschaftliche Anerkennung verliehen. Somit hat sich die Hypnosetherapie als neue anerkannte Größe neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, der Gesprächstherapie und der Verhaltenstherapie etabliert.

 Ihre Wirkweise gilt als belegt!


Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Bis auf wenige Ausnahmen ist jeder Mensch hypnotisierbar. Gerade bestimmte Geistes- und Nervenkrankheiten können dafür sorgen, dass die Hypnotisierbarkeit nicht ausgeprägt ist. 

Man muss  an dieser Stelle aber klären, was unter Hypnotisierbarkeit zu verstehen ist. Die Hypnose kann sich nämlich auf viele verschiedene Arten auswirken. Von der Entspannungstrance über die Hypermnesie, bei der ein erweitertes Bewusstsein vorhanden ist, bis zur tiefschlafartigen Tieftrance kennt die Hypnose eine Vielzahl von Variationen. 

Die Frage, ob jeder Mensch hypnotisierbar ist, bezieht sich zumeist auf die Effekte, die innerhalb einer Hypnoseshow erzielt werden. Diese Hypnotisierbarkeit liegt nur bei etwa 20% der Menschen vor. Das heißt aber noch lange nicht, dass keine der anderen Hypnose-Varianten möglich ist.


Ist Hypnose gefährlich?

Nein - Hypnose ist nicht gefährlich. Hypnose ist ein Zustand, der sich in der Ebene zwischen Schlaf und Wachbewusstsein bewegt. Es handelt sich dabei um einen ganz natürlichen Zustand, den man sogar regelmäßig ganz von selbst erlebt. Immer dann, wenn Sie einmal ein paar Momente gedankenlos aus dem Fenster schauen oder wenn Sie auf der Autobahn fahren und bemerken, dass die letzte Stunde wie im Flug vergangen ist, während Sie ein wenig vor sich hingeträumt oder nachgedacht haben und dennoch vollkommen sicher gefahren sind - dann erleben Sie wenigstens teilweise die Hypnose. Man spricht hier auch von einer Alltagshypnose.

Und genauso, wie man aus diesem Zustand wieder erwacht, erwacht man auch aus der Hypnose wieder. Die Angst, in einer Hypnose "hängenzubleiben" , ist demnach unbegründet.

Während der Hypnosetherapie nimmt das Unterbewusstsein des Klienten nur die Suggestionen auf, die im Einklang mit seinen Wünschen und Zielen stehen. Dem Klienten kann also in Hypnose nichts eingegeben werden, was er nicht möchte. Sein Unterbewusstsein würde die Suggestionen einfach nicht aufnehmen, oder die Hypnose von selbst beenden.

Körperlich gesehen ist die Hypnose ein tiefer Entspannungszustand - also wohltuend und regenerierend wie ein entspannter Mittagsschlaf. Dieser Zustand ist sehr angenehm und absolut unschädlich. Im Gegenteil: bei vielen Klienten bringt der reine Zustand der Hypnose sogar verschiedene zusätzliche Wirkungen mit sich, wie z.B. dass  sich Verspannungen von selbst lösen oder sich im Anschluss das Einschlafverhalten verbessert.


Wo darf eine Hypnosetherapie nicht angewendet werden?

Es gibt einige Krankheiten, in denen eine Hypnosetherapie nicht oder nur mit Vorsicht angewandt werden sollte. Hierbei handelt es sich vor allem um Psychosen, schwere Erkrankungen des Zentralen Nervensystems oder Behinderungen, die einem normalem Ablauf der Hypnose entgegenstehen könnten. Hier muss im Einzelfall der Therapeut oder ein Arzt entscheiden, ob zu einer Therapie zu raten ist.

Es gibt keine pauschalen Regeln, was die Kontraindikationen von Hypnose angeht. In vielen Fällen lässt sich die Hypnose so anpassen, dass sie auch bei schwierigen Konstellationen eingesetzt werden kann. Entscheidend ist dabei vor allem, für welche Anwendungsgebiete man sie einsetzen möchte. Der Therapeut kann die Hypnose dann so anpassen, dass sie für den Klienten bekömmlich ist, ohne mit der Grunderkrankung in Konflikt zu geraten.

In folgenden Fällen sollten Sie mich vorab in jedem Fall unterrichten, damit ich abschätzen kann, ob ein Einsatz der Hypnose sinnvoll ist:

  • Epilepsie
  • Psychosen wie Schizophrenie oder endogene Depressionen
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Anfallsleiden mit akuter Gefahr eines Anfalls
  • Thrombose
  • Drogenabhängigkeit oder Einnahme starker Medikamente
  • Körperliche oder geistige Behinderungen