PRaxis für Hypnosetherapie und EMDR                                                          
    *Psychotherapie, Paartherapie, Sexualtherapie,*                                                                             

Panikattacken

Mach Dein Leben l(i)ebenswert!

 

Als Panikattacken versteht man plötzlich auftretende Angstanfälle, die in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauern. 

Betroffene verspüren hierbei eine ganze Reihe von körperlichen Symptomen, die sie als lebensgefährlich empfinden. Daraus entwickelt der Betroffene eine starke Angst vor dem Auftreten der Panikattacken und meidet dann diejenigen Orte und Situationen, in der er fürchtet , einen Panikanfall bekommen zu können. 

Hierbei zeigen sich die Symptome der Panikanfälle zumeist in den folgenden Bereichen:

Körperlich:

  • Steigender Blutdruck
  • Schnelleres Atmen
  • Übelkeit/Schwindel
  • Zittern oder Ziehen in der Brust
  • Kloß im Hals
  • Durchfall und Harndrang
  • Herzrasen/Herzklopfen/unregelmäßiger Herzschlag
  • Zittern oder Beben
  • Erstickungsgefühle/Atemnot/Enge im Hals
  • Schmerzen, Druck oder Enge in der Brust
  • Hitzewallungen oder Kälteschauer
  • Taubheit oder Kribbelgefühle


Gefühlsmäßig:

  • Unsicherheit- / Ohnmachts- und Benommenheitsgefühle
  • Unwirklichkeitsgefühle oder das Gefühl, nicht richtig da zu sein 
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren, Angst "wahnsinnig" oder ohnmächtig zu werden
  • Todesangst / Angst, einen Herzanfall zu erleiden oder zu sterben


Gedanklicher Bereich:

  • Unfähigkeit, sich zu konzentrieren
  • Gedanken in Richtung "Ich bekomme eine Herzattacke" / "Ich werde sterben"


Verhalten:

  • Bestimmte Situationen werden vermieden oder nur noch in Begleitung Orte aufgesucht
  • Situationen werden fluchtartig verlassen
  • Es wird sich Mut angetrunken oder Beruhigungsmittel eingenommen


Ursachen von Panikattacken

  • Stresssituationen (Konfliktsituationen, in denen keine Lösung gefunden wird)
  • Trennungen, Arbeitsplatzverlust, Todesfälle, schwere chronische Erkankungen eines Angehörigen
  • Hyperaktives Nervensystem des Betroffenen (angeborene erhöhte Angstbereitschaft, intensivere Reaktion auf Reize und langsamerer Gewöhnung an neue Reize)
  • Betroffene sind häufig sehr perfektionistisch und fühlen sich für vieles verantwortlich
  • Körperliche Erkrankungen (z.B. Fehlfunktion der Schilddrüse, Mangel an Vitamin B1, Lebererkrankungen, Störungen im Kalziumhaushalt, VIrusinfektionen, niedriger Blutzucker oder niedriger Blutdruck, Hormonumstellungen in den Wechseljahren)
  • Medikamente (die während der Einnahme oder nach dem Absetzen Ängste hervorrufen können, z.B. Schilddrüsenpräparate, Antidepressiva, Antihistaminika, Schlaftabletten, Herz- und Kreislaufmittel, Beruhigungsmittel und Drogen wie Kokain oder Halluzinogene)
  • Psychische Erkrankungen (Angstgefühle stehen sehr häufig in Verbindung mit Psychosen, Depressionen und Zwangsstörungen)


Therapie bei Panikattacken

  • Erlernen von Stressbewältigungsstrategien (zum Beispiel durch Entspannungstechniken wie Progressive Muskelrelaxation)
  • Erlernen des Verständnisses der Zusammenhänge zwischen den Angstgedanken, Angstgefühlen und den körperlichen Reaktionen (so wird gelernt, dass die körperlichen Reaktionen und die Angst durch die angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt werden)
  • Konfrontationstherapie 
  • Erforschen der Ursachen und auslösenden Faktoren


Bei der Hypnosetherapie und der Arbeit mit EMDR (häufig auch in Kombination möglich) können bei der Bearbeitung der Panikattacken häufig sehr schnelle und gute Ergebnisse erzielt werden.