PRaxis für Hypnosetherapie und EMDR                                                          
    *Psychotherapie, Paartherapie, Sexualtherapie,*                                                                             

Ängste/Panikattacken/Phobien/Zwänge

Angst ist ein alltägliches Phänomen. Sie übernimmt als physiologische Anpassungsleistung an gefährliche Situationen eine wichtige Warnfunktion und erhöht die Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft. Angst im pathologischen Sinne bewirkt jedoch genau das Gegenteil - sie wirkt hemmend und führt dazu, dass man nicht mehr im normalen Maße handlungsfähig ist.

Bei Angst- und Panikstörungen unterscheidet man Panikstörungen, generalisierte Angststörungen und Phobien. Diese gehen sowohl mit körperlichen (typisch: Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Atemnot, Brustschmerzen, Schwindel bis hin zur Todesangst) als auch mit seelischen Symptomen  einher. 

Anders als bei Phobien treten generalisierte Angst und Panik unvorhersehbar und situationsunabhängig auf. Unbehandelt entstehen durch Vermeidungsverhalten und Versuche, die Angstgefühle zu kontrollieren, häufig soziale und gesundheitliche Folgen (soziale Isolation, Berufsunfähigkeit, Unfähigkeit, bestimmte Dinge alleine zu tun, Depressionen, Substanzmittelmissbrauch (Alkohol, Beruhigungsmittel)).

Bei einer Zwangsstörung besteht ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Der Betroffene wehrt sich zwar gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos, ist aber nicht in der Lage, diese zu vermeiden. Zwänge haben die Tendenz zu chronifizieren, sich auszubreiten und immer weitere Lebensbereiche zu durchdringen, sofern sie unbehandelt bleiben. Dies kann zu sozialem Rückzug und Isolierung bis hin zur Verwahrlosung und Substanzmittelmissbrauch (Alkohol, Beruhigungsmittel) führen.

 Hypnose und EMDR können Betroffene dabei unterstützen, Wege aus diesen Ängsten und Zwängen zu finden.